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Übersicht
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Die Staaten der Andengemeinschaft - dazu
gehören derzeit Kolumbien, Bolivien, Ecuador, Peru und
Venezuela - verbindet eine gemeinsame Sprache, Geschichte,
vergleichbare gesellschaftliche Strukturen und ein ähnlicher
Entwicklungsstand. Der 1969 gegründete Andenpakt zielt auf
die wirtschaftliche und polititsche Integration, Abbau der
Binnenzölle und die Schaffung eines gemeinsamen
Außenzollsystems, das seit 1995 - Peru ausgenommen -
gilt.
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Die Andenländer wiesen im Jahre 2001 ein
durchschnittliches Wachstum von 1,9 % auf. Das Exportvolumen in
2001 betrug 52 Mrd US$; es wurden Waren im Werte von 44,5 Mrd US$
eingeführt. Wichtigster Handelspartner sind die Vereinigten
Staaten mit einem Anteil von 22,3 Mrd US$ in 2001, gefolgt von
der Europäischen Union (5,7 Mrd US$) und dem Handel zwischen
den Ländern der Andengemeinschaft (5,68 Mrd US$).
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Wichtigste Ausfuhrgüter sind Agrarprodukte, Bergbauerzeugnisse,
Erdöl; eingeführt werden vor allem Maschinen, Anlagen,
Fahrzeuge und Lebensmittel.
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Im Vergleich zu Europa ist die
Entwicklung der Messewirtschaft in diesen Ländern wenig
ausgebaut. Die grenzüberschreitende Infrastruktur ist
unterentwickelt und die wirtschaftliche Lage im internationalen
Vergleich eher schwach. Diese Faktoren wirken sich auch auf das
Investitionsklima aus, das sich nach der marktwirtschaftlichen
Aufbruchphase Anfang der 90er Jahre wieder deutlich
verschlechtert hat.
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In der Messelandschaft der Andengemeinschaft spielen
ausländische Veranstalter bisher kaum eine Rolle. Auch
Kooperationen mit ausländischen Messegesellschaften
existieren nicht. Messeorganisationen sind privater Natur, die
mit lokalen Verbänden zusammen arbeiten. Die Veranstaltungen
haben überwiegend nationalen oder lokalen Charakter.
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Das Auslandsmesseprogramm der Bundesrepublik sieht für
die gesamte Region in 2003 nur die offizielle Beteiligung an der
EXTEMIN - Bergbaumaschinen in Arequipa/Peru vom 15. bis
19.09.2003 vor.
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Stand: 5/2003
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