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Messewirtschaft
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Messen haben in Mexiko keine lange Tradition. Erst mit der Öffnung des
mexikanischen Marktes für den Welthandel in den 80er Jahren traten Messen
stärker in das Bewusstsein der mexikanischen Wirtschaft. Die
Messewirtschaft übersprang die Stufe Mehrbranchenmessen, startete also
sofort mit Fachmessen. Der Nachholbedarf im Umgang mit dem Marketinginstrument
Messe war groß. Erfahrungen wurden zunächst weitgehend "on the job"
gesammelt oder über ausländische Veranstalter importiert.
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Wegen der geografischen Nähe nahmen US-amerikanische Veranstalter und
Institutionen von Anfang an eine zentrale Rolle ein.
E. J. Krause, beheimatet in Bethesda, MD, veranstaltete seine in China
erfolgreiche EXPO COMM (Fachmesse und Konferenz für Telekommunikation,
Computer Büroautomation) im Jahre 1991 erstmals auch in Mexiko City und
eröffnete dafür eine mexikanische Niederlassung. Krauses
Veranstaltung fand zunächst in einem Hotel statt, mangels
Messegelände. Weitere amerikanische und ausländische Veranstalter
folgten.
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Von 1995 bis 2003 stieg die Zahl der in Mexiko veranstalteten Messen von rund
250 auf rund 580 Veranstaltungen an, gemäß einer Statistik des
Mexikanischen Tourismus Board. Zum größten Teil handelt es sich
allerdings um sehr kleine Ausstellungen. Wenige Messen sind größer
als 5 000 m². Eine durchschnittliche Veranstaltung hat 100 Aussteller und
7 500 Besucher.
Zu den größten Messen gehören die
EXPOPACK / PROCESA, Mexico City (rund 730 Aussteller mit eigenem Stand
auf ca. 12 000 m² vermieteter Fläche und über 28 000 Besucher)
und die Messe für die Lederindustrie
ANPIC León (rund 700 Aussteller mit eigenem Stand, 23 000
m² vermietete Fläche, über 23 000 Besucher.)
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Stand: 7/2004
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