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Wirtschaft


Die Wirtschaftsstruktur Dänemarks zeichnet sich durch eine Vielzahl mittelständischer Industrie- und Dienstleistungsunternehmen aus, die meist hoch spezialisiert, innovativ und exportstark sind und dabei technologisch zur Spitzenklasse gehören. Traditionell verfügt Dänemark aber auch in der Schifffahrt, im Handelsbereich und in der Brauereibranche über weltweit agierende Großunternehmen, zu denen durch Fusionen in den letzten Jahren auch Großbanken und größere Betriebe im Maschinen- und Anlagenbau, der pharmazeutischen Industrie, der Tourismusbranche und der Lebensmittelindustrie hinzugekommen sind. Deutschland ist der wichtigste Außenhandelspartner Dänemarks; umgekehrt liegt Dänemark bei den deutschen Ein- und Ausfuhren jeweils auf dem 18. bzw. dem 15. Platz. Deutschland exportiert nach Dänemark Maschinen und Fahrzeuge, Halbfertig- und Fertigwaren, Chemikalien und landwirtschaftliche Produkte.
Finnlands Wirtschaft ist gekennzeichnet durch eine hohe Exportabhängigkeit und einen hohen Anteil von Investitionsgütern am Export, u. a. Maschinen, Papier und Pappe, Nachrichtentechnik und Telekommunikation sowie chemische Erzeugnisse. Wichtigster Sektor der finnischen Wirtschaft ist der Dienstleistungsbereich (ca. 65 % des BIP) mit knapp 70 % der Erwerbstätigen, davon rund 46% im öffentlichen Dienst. Das Industrie- und Baugewerbe hat einen Anteil von 31 % am BIP, Land- und Forstwirtschaft tragen etwa 2,9 % dazu bei. Deutschland ist bei der Ein- wie bei der Ausfuhr Finnlands zweitwichtigster Handelspartner nach Russland. Die Aktivität deutscher Unternehmen in Finnland hat in den letzten Jahren zugenommen.

In Norwegen repräsentiert heute der private Dienstleistungssektor 35 % des Festlands-BIP. Damit entwickelt sich eine Dienstleistungsgesellschaft, deren Wohlstand maßgeblich von einem einzigartigen Mix von Rohstoffen abhängt (Öl, Gas, Fisch, Holz). Bei den norwegischen Importen liegt Schweden traditionell an der Spitze, Deutschland folgt an zweiter Stelle. Norwegen importiert aus Deutschland vor allem Maschinen, besonders Kraftfahrzeuge, sowie chemische und pharmazeutische Produkte, aber auch Büroausstattung. Kraftfahrzeuge machen rund ein Fünftel des Gesamtimports aus Deutschland aus.

Die Volkswirtschaft Schwedens ist stark exportorientiert und geprägt durch einige große, global ausgerichtete Unternehmen. Das Spektrum international leistungsfähiger Branchen reicht von der Holz-, Zellstoff- und Papierindustrie, der verarbeitenden Industrie (Fahrzeuge, Elektrotechnik, Pharma, Wehrtechnik) bis hin zur Informationstechnologie, Biotechnik und regenerativen Energien. Unter den Ursprungsländern schwedischer Importe steht Deutschland mit einem Anteil von knapp einem Fünftel mit großem Abstand an erster Stelle. Die Zahl deutscher Unternehmen in Schweden, darunter Tochterfirmen, Beteiligungen, Filialen oder Repräsentanzen, liegt bei etwa 870, mit insgesamt rund 50.200 Beschäftigten und einem geschätzten Jahresumsatz von etwa 30 Mrd. Euro. Regionale Schwerpunkte sind Stockholm, Göteborg und Malmö/Helsingborg. (Quelle: Auswärtiges Amt).
Stand: 6/2010
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