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Die USA sind der größte Markt für Medizintechnik. Nach Angaben des
BPI - Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie betrug der Weltmarkt
für pharmazeutische Produkte im Jahr 2003 466,3 Mrd. US-Dollar (373 Mrd. Euro).
Auf Nordamerika entfielen 229,5 Mrd. US-Dollar (184 Mrd. Euro), also fast die
Hälfte. Aus Deutschland bezogen die USA Pharmazeutika im Wert von vier Mrd.
US-Dollar (3,2 Mrd. Euro) und sind damit nach Belgien der wichtigste Abnehmer
deutscher Pharmazeutika.
Umgekehrt zählt Deutschland zu den wichtigsten Lieferanten der USA in den
Bereichen Medizintechnik, chirurgische Apparate und Vorrichtungen sowie
pharmazeutische Produkte. Rund 24 % aller deutschen Medizintechnik-Exporte
entfielen in 2003 auf den US-Markt, meldet der Deutsche Industrieverbandes für
optische, medizinische und mechatronische Technologien (SPECTARIS).
Angesichts einer Exportquote der Branche von durchschnittlich 60 % ist die
Entwicklung im US-Geschäft ein wesentlicher Faktor für den Geschäftserfolg der
Branche.
Die Branche rechnet mit stetigem weiteren Wachstum, unter anderem auch aufgrund
demografischer Faktoren, etwa die steigende Lebenserwartung.
Dem großen Marktpotential in den USA stehen strenge Auflagen und Vorschriften
gegenüber, die bei der Einfuhr von Geräten und Produkten der Medizinbranche in
die USA zu beachten sind. Um Lieferschwierigkeiten vorzubeugen, sollten sich
Aussteller schon vor einer ersten Messeteilnahme über die Importbedingungen für
ihre Waren informieren. Das Zulassungsverfahren für Medizintechnik und
Pharmazeutika für den US-Markt ist langwierig und deshalb in die Messeplanung
unbedingt einzubeziehen. Nähere Auskünfte über die Einfuhrbestimmungen sind
z.B. bei der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer (kostenpflichtig) erhältlich.
Kanada ist mit 32 Mio. Einwohnern relativ dünn besiedelt. Auf Grund des hohen
Standards des Gesundheitswesens ist das Marktpotential allerdings auch hier
sehr beachtlich.
Stand: 3/2005
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